Kuhbonbons in der Küche #frbt2018

Wer kennt sie nicht? Die leckeren, weichen Karamell-Kaubonbons mit der Kuh? Auch wenn die süßen Kuhbonbons bei mir keine Kindheitserinnerungen wecken, liebe ich sie abgöttisch. Bisher kannte ich nur die „Original“-Variante, sprich die Klassik Weichkaramellen. Seit dem letzten Frankenbloggertreffen weiß ich, dass das Sortiment von den Kuhbonbons aber viele weitere Sorten umfasst. Diese haben wir in den letzten Wochen alle probiert und dazu sind uns auch ein paar leckere Küchen-Ideen eingefallen. Neugierig? Na dann lest mal weiter und lasst euch begeistern!

Kuhbonbons in der Küche

Kuhbonbons in den Varianten Klassik, Noisette, Cafe, Schoko, Laktosefrei, Eierlikör und Milch & Honig standen zur Verfügung und ich wäre nicht ich, wenn ich diese einfach nur gegessen hätte. Bei solch einer tollen Auswahl, kann man schließlich auch kreativ werden. Nun stellte sich mir also die Frage: Was kann man noch so leckeres mit den süßen Kuhbonbons zaubern? Auch wenn bereits eine meiner Blogger-Kollegin Kekse damit gebacken hatte, das war auch meine erste Idee und ja klar, es gab Kekse und ihr bekommt das Rezept. Ein paar Kuhbonbons später eine weitere Idee: Warum nicht ein leckeres Heißgetränk mit den Weichkaramellen pimpen? Gesagt getan!

 

Cinnamon Caramel Macchiato

Oder zu gut Deutsch: Milchkaffee mit Karamell und Zimt. Klingt in der englischen Sprachvariante doch viel interessanter, findet ihr nicht auch? Da ich selbst ein regelrechter Koffein-Junkie bin und auch in meinem Umfeld alle nur zu gerne Kaffee trinken, wollte ich eine winterliche Kaffee-Variation kreieren. Das ist mir gelungen! Besonders nach einem Spaziergang bei aktuell eisigen Temperaturen wärmt man sich doch zu gern mit einem Heißgetränk auf. Dafür passt der Cinnamon Caramel Macchiato absolut perfekt. Er ist schnell gemacht, man braucht dafür nicht viel und dazu ist er unglaublich lecker!

Für zwei Große Tassen (300 ml pro Tasse) braucht ihr:

400 ml Espresso

200 ml Milch

6 Kuhbonbons Klassik

½ TL Zimt

Und die Zubereitung ist auch kein Hexenwerk. Gebt dazu die Milch in einen Topf und erwärmt diese. Sie muss gar nicht kochen, nur gut heiß werden. Jetzt schneidet ihr die Kuhbonbons in kleinere Stücke (ich habe sie geviertelt) und gebt diese in den Topf mit der Milch. Jetzt heißt es rühren, bis die Weichkaramellen geschmolzen sind. Zu guter Letzt noch den Zimt mit unterrühren. Nehmt die Milch jetzt von der Herdplatte und brüht frischen Kaffee auf. Die Milch könnt ihr jetzt aufschäumen und dann in die zwei Tassen verteilen. Zum Schluss noch den Kaffee dazu und schon habt ihr ein absolut leckeres Heißgetränk.

Tipp: Ihr könnt natürlich auch gleich mehr Karamell-Milch herstellen und das was ihr nicht gleich verbraucht, für ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahren. So machen wir es immer, damit wir sie nicht jeden Tag neu machen müssen. Außerdem lässt sich meiner Meinung nach die Karamell-Milch mit einem Milchaufschäumer in kaltem Zustand besser aufschäumen.

 

Double Chocolate Caramel Cookies

Wie schon gesagt, Kekse mussten auch gebacken werden. Inzwischen sogar schon dreimal, denn lecker ist gar kein Ausdruck dafür. Wir lieben diese Kekse, mit einem Extra an Karamell. Auch auf Instagram habt ihr schon mehrmals nach dem Rezept gefragt und das bekommt ihr natürlich heute. Da ich hierfür ein amerikanisches Rezept als Basis verwendet habe, sind die Mengenangaben in Cups.

 

Zutaten für ca. 20 Kekse

1 Cup Margarine (oder Butter)

1 Cup Zucker weiß

1 Cup Zucker braun

½ Cup Kakao

2 Eier

½ TL Salz

1 TL Backpulver

1 TL Vanille

2 ½ Cups Mehl

2 Cups Schokolade gehackt (das sind ca. 3 Tafeln Schokolade)

10 Kuhbonbons

 

Wie ihr seht, es sind keine ausgefallenen Zutaten dabei und die Zubereitung geht ratz fatz. Im ersten Step gebt ihr einfach Margarine und Zucker in eure Küchenmaschine und rührt diese so lange, bis eine schaumige Masse entsteht. Im Anschluss Kakao, Eier und Salz hinzugeben und weiter rühren. Sobald sich die Masse gut verbunden hat, Backpulver, Vanille (ich nutze hier Vanille aus einer Vanillemühle) und Mehl zugeben und wieder einmal rühren.

Bei der Schokolade gilt natürlich: Erlaubt ist, was schmeckt! Ich habe die Cookies schon einmal mit Zartbitter und weißer Schokolade gemacht und das letzte Mal Zartbitter, Vollmilch und weiße Schokolade verwendet. Hackt die Schokolade und gebt diese zu eurem Teig.

Bevor es jetzt ans Portionieren des Teigs geht, empfiehlt es sich, den Teig erst einmal ca. eine Stunde in den Kühlschrank zu stellen. Da die Masse doch recht klebrig ist, könnt ihr diese nach dem Abkühlen leichter portionieren. Nach dem Kühlen des Teiges ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 190° Grad Celsius Ober- Unterhitze vorheizen. Formt jetzt ca. Golfball-große Teig-Kugeln und legt diese mit genügend Abstand auf das Backblech – bei der angegebenen Teigmenge mache ich immer zwei Belche mit jeweils 9-10 Cookies. Wenn ihr Cookies mit Karamell-Füllung möchtet, einfach nur halbieren und das halbe Bonbon in die Teigkugel schieben. Ansonsten einfach kleiner hacken und nach dem Portionieren auf dem Teig verteilen. Ich habe beide Varianten schon ausprobiert und fand beide super.

Jetzt nur noch backen. Bei 190° Grad Über- Unterhitze für ca. 12 Minuten backen. Fertig sind die Cookies, wenn der Teig leicht zu reißen beginnt.

Kuhbonbons und wo sie zu finden sind

Die von mir verwendeten Kuhbonbons kannte ich schon vor dem Bloggertreffen, denn diese, von der Savitor GmbH, mag ich schon seit einiger Zeit, am liebsten. Inzwischen gibt es die Kuhbonbons aus dem Hamburger Familienbetrieb schon seit 40 Jahren. Die hochwertigen Inhaltsstoffe stehen hier an erster Stelle und die Produktion läuft noch immer nach den alten Rezepten. Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe? Die kommen gar nicht erst in die glutenfreien Kuhbonbons. Ich habe die Kuhbonbons inzwischen schon mehrmals im Supermarkt entdeckt, jedoch nicht alle Sorten, welche von der Savitor GmbH angeboten werden. Dazu gibt´s aber einen Onlineshop, in welchem ganz neu auch Bio Kuhbonbons angeboten werden.

Wie ihr seht, kann man mit den Kuhbonbons schnell und einfach leckere Kreationen an Keksen und Getränken herstellen. Klar, sie schmecken auch pur köstlich, aber wenn man schon mal einen Schwung Kuhbonbons Zuhause hat, kann man auch gleich mal ein bisschen in der Küche experimentieren. Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachmachen und schlemmen!

 

eure

Die Produkte wurden mir kostenlos und ohne jegliche Bedingungen zur Verfügung gestellt.

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