Apfelkuchen mit Mürbeteig TreeBox #frbt2018

Immer wieder Sonntags. Oder so ähnlich. Früher war es bei uns so, dass meine Mama am Wochenende/oder zum Wochenende Kuchen gebacken hat. Sonntags gab es dann nach einem leckeren Mittagessen immer gemeinsames Kaffeetrinken und dazu Kuchen. Im Laufe der Zeit hat sich das dann aber doch geändert. Ich bin ausgezogen und mit Job, Freunden, Blog und allem was sonst noch dazu kommt, hatte ich auch nicht immer die Zeit zu backen. Und auch wenn ich die Zeit gehabt hätte, hatte ich keine Lust. Seit ein paar Wochen denke ich mir jetzt zwar schon, dass so ein Apfelkuchen eine feine Sache wäre, aber bis heute bin ich nicht zum Backen gekommen.

 

Apfelkuchen mit Mürbeteig TreeBox

Nachdem ich dann aber am Freitag endlich mal dran gedacht habe, alle Zutaten zu organisieren, war es heute so weit: Es wurde gebacken und dabei bot sich auch die Möglichkeit, meine neue Teigrolle von TreeBox auszuprobieren. Die habe ich nämlich seit dem Frankenbloggertreffen hier und seitdem wartet sie auf ihren Einsatz. Ihr müsst wissen, dass ich meistens Kuchen backe, bei dem ich keinen Teig ausrollen muss. Mich nervt es nämlich tierisch Teig auszurollen, auch beim Plätzchen backen. Warum? Weil ich das Talent habe, dass mir der Teig immer in den letzten Zügen an der Teigrolle kleben bleibt und reißt. Ende vom Lied, ich darf mindestens zweimal ausrollen. Die Teigrolle von TreeBox verspricht, dass genau das hier nicht mehr passiert und ja, das habe ich heute mit meinem Mürbeteig ausprobiert.

 

Nachdem ich die Zutaten für den Teig vermischt und einen glatten Teig daraus geknetet hatte, habe ich meine Arbeitsfläche bemehlt und dann ging es an den Härtetest: Das Ausrollen. Die Teigrolle von Treebox ist absolut nicht mit den Standard Teigrollen zu vergleichen, die man so kennt. Allein schon optisch, denn sie hat keine Griffe. Sie ist viel kompakter und lässt sich dadurch auch in einer kleinen Küche leicht verstauen. Die Teigrolle ist aus Silikon gefertigt, wodurch wirklich kein Teig an ihr kleben bleibt. Für das optimale Gewicht sorgt ein Kern aus Edelstahl. Durch ihre beerige Farbe sieht sie auch noch hübsch aus. Die Teigrolle hat meinen Härtetest beim Ausrollen definitiv bestanden und auch in Punkto Reinigung konnte sich mich überzeugen. Da eben keine Teigreste festkleben, ist sie in Sekunden wieder sauber. Sie darf übrigens sogar in die Spülmaschine! Ist das nicht toll? Ich bin mir sicher, dass ich jetzt wieder öfter Kuchen mit Boden backen werde. Jetzt seid ihr aber sicher auch neugierig auf das Rezept, nicht wahr? Na dann, los geht´s:

Zutaten für den Mürbeteig:

180g Mehl

2 Eigelb

80g Butter

Abgeriebene Schale einer ½ Zitrone

60g brauner Zucker

1 Prise Salz

Ich knete meinen Mürbeteig immer von Hand und das läuft wie folgt ab. Ich gebe das Mehl auf meine Arbeitsfläche und forme eine Kuhle, in welche ich Eigelb, die abgerieben Schale der Zitrone, Zucker und Salz gebe, dazu dann noch die weiche Butter. Jetzt heißt es vermengen und kneten, bis ein glatter Teig entsteht.

Diesen Teig rolle ich dann mit der Teigrolle aus, bis er die gewünschte Größe hat. Ich habe eine Springform mit einem Durchmesser von 26cm verwendet und da der Kuchen ja auch einen kleinen Rand gebraucht hat, habe ich den Teig auf ca. 30 cm Durchmesser gebracht. Die Springform habe ich mit Backpapier ausgelegt, um Ankleben zu verhindern, und dann den Teig darin platziert. Den Rand leicht festdrücken und schon ist der Boden fertig. Jetzt geht es an den Belag.

Zutaten für den Belag:

4 Äpfel (zum Beispiel Elstar)

75g Rosinen

125 ml Sahne (in meinem Fall Rama Creme Fine zum Schlagen)

2 EL brauner Zucker

½ Päckchen Vanillezucker

2 EL Mehl

½ TL Backpulver

1 Prise Salz

2 Eier

Schält zunächst die Äpfel, entkernt sie und dann achtelt die Äpfel. Je nach Größe der Äpfel könnt ihr sie aber auch noch ein bisschen kleiner schneiden. Legt die Äpfel auf den Teig. Nun die Rosinen darauf verteilen. Die restlichen Zutaten verquirlt ihr nun mit dem Schneebesen (oder ihr macht es euch leicht und nehmt einfach die Küchenmaschine zur Hand) und gebt die Masse dann über die Äpfel.

Nun muss der Apfelkuchen noch für ca. 35-40 Minuten bei 180°C in den vorgeheizten Backofen.

Durch die Zitronenschale im Mürbeteig schmeckt der Kuchen richtig frisch und nicht so schwer, also auch passend für den bevorstehenden Frühling! Auf jeden Fall aktuell mein liebster Apfelkuchen. Lasst es mich wissen, wenn ihr ihn nach backt.

eure

Die Produkte wurden mir kostenlos und ohne jegliche Bedingungen zur Verfügung gestellt.

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